„Nur weil wir uns daran gewöhnt haben, ist es lange nicht normal!“ (Kettcar)Liebe Menschen,
Soweit ich Zeit- und Finanz-Ressourcen bereit stellen kann, werde ich in den nächsten Wochen meine Homepage mit Fakten „auf fetten“, um so auf die vielen Fragen zu reagieren. Teils sind es Recherchen, teils sind es eigene Erfahrungen (erste Reihe fußfrei sozusagen beim Projekt „Transit-Route Donaubrücke S 33 - S5“), denen meine Beispiele zum Thema entspringen:
Steuergeld-Ver(sch)wendung – ASFINAG, das schwarze (Budget)Loch
„Wissen's eh wie das so is' am Land, was da schwarz geht bei de Bauern. Wir schlagen da gleich was drauf, auf den offiziellen Tarif. Da überlegen die Leit' net laung und verkaufn lieba glei,“ erklärte mir der Beamte des Landes Niederösterreich, in seiner Funktion als ASFINAG-Chef-Verhandler die Feinheiten bei Deals zur Grundstücksablöse.
politische Machenschaften – wer fürchtet sich vor'm „schwarzen Mann“?
Glauben Sie an die Unbefangenheit von Prüfern und Gutachtern, die zugleich als an Weisung gebundene Beamte der Niederösterreichischen Landesregierung tätig sind?
Meinen Sie, dass der Staatsbetrieb ASFINAG/ Infrastrukturministerium einen Gutachter beschäftigen würde, der zum Beispiel für das Fachgebiet „Luft und Klima“ gar nicht die entsprechende Ausbildung und das fachliche Wissen aufweist?
Was halten Sie eigentlich davon:
Die Niederösterreichische Umweltschutzanstalt NUA beschäftigt gemäss Firmenbuch NÖ-Umweltlandesrat Plank als Aufsichtsrat. Diese NUA betreibt auch ein Laboratorium für Umweltanalyse, führt Luft- und Lärmmessungen für Gutachten durch. Und dann ist die NUA zugleich Firmentochter eines international tätigen Transportunternehmens, nämlich der Unternehmensgruppe Brantner GmbH in Krems.
Recht so – im Land der klaren Verhältnisse bei Familie Niederösterreich
Meine Initiative „Privatklage“ zur Einhaltung der Richtlinie Luft, basiert auf einem EuGH-Urteil, wonach jedeR BürgerIn in der EU das „Recht auf saubere Luft“ hat. Im Mitgliedsland Österreich startet der Behördenweg in meinem Heimat-Bundesland mit einem Antrag an Landeshauptmann Pröll, der als Verantwortlicher in erster Instanz zuständig ist. Vor mittlerweile einem Monat wurde ihm mein Antrag zugestellt.
Einmal mehr – vielen, herzlichen Dank für die große Unterstützung, den Zuspruch und vor allem natürlich für die Spenden auf mein Konto „Recht auf Gesundheit“, lautend auf Karin Kuna:
Knt-Nr. 285-557-850/02, BLZ 20 111(Einzahlungen anonym möglich, bitte um Vermerk).
Ihre/ deine Spenden sind es, die den Klagsweg und meinen Schritt an die Öffentlichkeit möglich machen.
Ein Weg entsteht indem man in geht – alleine, in Gruppen, gemeinsam. Danke.
Alles Gute, Karin Kuna
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